Mit dem „Winterberg“-Wochenende biegt die Olympia-Qualifikation in die entscheidende Phase ein. Das Quali-Fenster der FIL schließt, die Quotenplätze für die einzelnen Nationalen Olympischen Komitees werden am darauffolgenden Montag bekanntgegeben. Anschließend nominiert der ÖRV die ersten Starter pro Disziplin, ehe nach dem Weltcup in Oberhof eine Woche später das finale ÖRV-Team feststeht. Diese Mannschaft wird schließlich vom Österreichischen Olympischen Komitee offiziell an die FIL gemeldet. Die Spannung steigt – Tag für Tag.
Um den Olympia-Qualifikationsmodus korrekt zu verstehen, ist die richtige Reihenfolge entscheidend. Zunächst werden die FIL-Quoten für die fünf Qualifikationsrennen der Olympiasaison festgelegt. Grundlage dafür ist die aktuelle FIL-Olympia-Qualifikations-Rangliste. Diese Rangliste setzt sich aus den folgenden Wettbewerben zusammen: dem Test Event in Cortina und den Weltcups in Park City, Lake Placid, Sigulda sowie dem 5. Weltcup in Winterberg II. Auf Basis der Ergebnisse dieser Rennen erstellt die FIL das Qualifikationsranking. (Aktuelle FIL-Olympia Qualifikations-Ranking-List). Die Vergabe der Quotenplätze erfolgt disziplinspezifisch: 25 Startplätze im Herren-Einsitzer, 25 im Damen-Einsitzer, 34 Plätze (17 Paare) im Herren-Doppelsitzer sowie 22 Plätze (11 Paare) im Damen-Doppelsitzer. Die Quotenplätze werden unter den bestplatzierten Nationen vergeben.
„Nach dem Weltcup in Winterberg informieren wir die Nationalen Olympischen Komitees über ihre Quotenplätze. Die Nominierung der Athletinnen und Athleten erfolgt dabei nicht durch die FIL, sondern durch die jeweiligen NOKs“, erklärt FIL-Exekutivdirektor Christoph Schweiger. „Ein weiterer Schlüsseltermin ist das zweite Rennwochenende Ende Januar in Oberhof: Es fließt in die Bildung der Gesetztenliste ein, die Grundlage für die Auslosung der Startreihenfolge in Cortina ist. Je weiter vorne man dort liegt, desto besser sind die Ausgangsbedingungen.“
Nach dem derzeitigen Stand des FIL-Quali-Rankings ist weiterhin davon auszugehen, dass dem NOK Österreich jeweils drei Startplätze in den Damen- und Herren-Einzelbewerben sowie zwei Startplätze in den Doppelbewerben zugeteilt werden. Im Teamstaffel-Wettbewerb starten alle Nationen, die eine Team-Staffel melden.
Interne Olympiaqualifikation des Team Austria
Unverändert bleibt die interne Qualifikationsregelung im Team Austria: Die Vergabe der Olympia-Startplätze erfolgt auf Basis der Ergebnisse der beiden Testbewerbe in Cortina sowie der ersten fünf Weltcups der Saison 2025/2026. Die ursprünglich geplante Bekanntgabe der jeweils ersten qualifizierten Athleten in allen vier Disziplinen noch vor Weihnachten wurde bewusst verschoben. „Da bis zuletzt unklar war, ob wir im Herren-Doppel tatsächlich zwei Startplätze erhalten, wollten wir nicht vorzeitig nur einen Startplatz fix vergeben“, erklärt ÖRV-Präsident Markus Prock.
Herren-Doppel: Entscheidung mit Hochspannung
Während sich in den Einzeldisziplinen zwei Rennen vor Saisonende bereits relativ klare Tendenzen abzeichnen, bleibt die Situation im Herren-Doppel hochspannend. Das aktuelle ÖRV-Olympia-Quali-Ranking unterstreicht die enge Ausgangslage. „Unser Ziel ist es, mit den bestmöglichen Rodlern bei Olympia an den Start zu gehen“, betont Prock. „Die intern Führenden in der Weltcup-Gesamtwertung sind gesetzt.“ Die weiteren Startplätze werden anhand eines internen Punktesystems vergeben, das die jeweiligen Platzierungen berücksichtigt. Die Athleten mit der höchsten Punkteanzahl werden nominiert. In besonders engen oder außergewöhnlichen Fällen behält sich das Trainergremium jedoch ein Entscheidungsrecht vor.
Auch wenn das derzeitige Qualifikationsbild bereits sehr klar wirkt, heißt es weiterhin: abwarten. Erst nach den verbleibenden zwei Rennläufen fällt in rund zwölf Tagen die endgültige Entscheidung über die Olympia-Nominierungen der österreichischen Rodler. „Nach dem Pech unseres Armin Frauscher und der Verletzung von Yannick Müller in Peking hoffen wir natürlich, dass sie diesmal mehr Glück haben als bei den letzten Olympischen Spielen“, sagt Halltaler-Obmann Hubert Würtenberger. „Verdient hätten sie es allemal!“
Foto: © FIL/Kristen
Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam
Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
News
- Erster Sieg einer ÖRV-Teamstaffel in Sigulda
- Winterberg, die Zweite – Kein schlechtes Pflaster für unsere Rodler
Auf der Zielgeraden zur Olympia-Qualifikation
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