Rot-weiß-rote Festspiele zum Saisonfinale in Altenberg: Beim letzten Weltcuprennen der Saison 2025/2026 holten sich Thomas Steu/Wolfgang Kindl den Sieg, dahinter komplettierten Juri Gatt/Riccardo Schöpf als Zweite den österreichischen Doppelerfolg. Auch im Gesamtweltcup gab es Grund zum Jubeln: Steu/Kindl sicherten sich Rang zwei, Gatt/Schöpf Rang drei. Bei den Damen stand der Gesamtweltcupsieg für Selina Egle/Lara Kipp bereits vor dem Finale fest.
Mit einer beeindruckenden Teamleistung verabschiedeten sich Österreichs Herren-Doppelsitzer aus der Weltcupsaison. In Altenberg sorgten Steu/Kindl mit Platz eins, Gatt/Schöpf mit Rang zwei sowie Yannick Müller/Armin Frauscher als Fünfte für ein starkes Top-5-Mannschaftsergebnis. Durch ihren Sieg im letzten Rennen schoben sich Steu/Kindl in der Gesamtwertung noch auf Rang zwei nach vorne und verdrängten damit ihre Teamkollegen Gatt/Schöpf auf Platz drei. Mit zwei Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen sowie Rang zwei im Gesamtweltcup können Thomas Steu und Wolfgang Kindl auf eine äußerst erfolgreiche Saison 2025/2026 zurückblicken. Für Yannick Müller/Armin Frauscher verlief die Saison hingegen wechselhaft. Nach einem starken Auftakt mit Podestplätzen in Winterberg und Lake Placid fanden sie in den folgenden Rennen nicht mehr ganz zu ihrem Rhythmus. Pech kam in St. Moritz hinzu: Eine Disqualifikation kostete wertvolle Weltcuppunkte. Am Ende belegten Yannick Müller und Armin Frauscher Rang acht in der Gesamtwertung.
Herren- und Damen-Einzel im Olympiamodus
Die Entscheidungen im Damen- und Herren-Einsitzer werden in Altenberg im Zwei-Tage-Modus ausgetragen – ganz im Stil eines olympischen Rennformats. Damit fallen die Entscheidungen im Altenberg-Weltcup erst am morgigen Sonntag. Schon heute stehen mit Felix Loch, Jonas Müller und Max Langenhan die Sieger im Gesamtweltcup fest. Im ersten Durchgang setzte einmal mehr Felix Loch ein Ausrufezeichen. Der Deutsche ließ der Konkurrenz keine Chance und setzte sich mit mehr als zwei Zehntelsekunden Vorsprung klar an die Spitze. Dahinter führt Dominik Fischnaller die Verfolgergruppe an. David Gleirscher und Wolfgang Kindl lauern unmittelbar dahinter und haben beste Chancen, im Kampf um das Saisonabschluss-Podest in Altenberg noch ein Wörtchen mitzureden. Für Nico Gleirscher lief der Auftakt hingegen nicht ganz nach Wunsch: Mit etwas mehr als zwei Zehntelsekunden Rückstand auf seinen Bruder David rangiert er derzeit auf Platz sieben. Komplettiert wird das österreichische Aufgebot vom Salzburger Noah Kallan, der bei seinem zweiten Weltcupeinsatz nach dem ersten Lauf auf Rang 17 liegt und damit ebenfalls für den entscheidenden Durchgang am Sonntag qualifiziert ist.
Startnummer 13 – diesmal kein Glücksbringer
So bitter kann Sport sein: Eine starke Saison, super starker Auftritt bei Olympia und viele gute Weltcuprennen – und dann endet alles ausgerechnet im letzten Weltcuprennen mit einem Sturz. Genau das musste Dorothea Schwarz in Altenberg erleben. Nach einer späten Einfahrt in Kurve 11 verlor sie die Linie, kam spektakulär zu Sturz und konnte das Rennen nicht beenden. Altenberg bleibt damit eine Bahn, die für unsere Dorothea eine echte Hass-Liebe ist. „Eigentlich mag ich die Bahn – auch wenn ich mich hier die letzten Tage schwergetan habe“, sagte sie noch nach dem Training. Doch irgendwie scheint über Altenberg ein besonderer Schatten zu liegen. Schon im vergangenen Jahr hatte sie sich mit dem Sieg im Nationencup für das Weltcuprennen qualifiziert – nur um nach dem zweiten Lauf wegen erhöhter Schienentemperatur nachträglich disqualifiziert zu werden. Auch diesmal blieb ihr das Glück auf dieser anspruchsvollen Bahn verwehrt. Deutlich erfreulicher verlief der Tag für Lisa Schulte. Mit ihrer viertbesten Zeit im ersten Lauf hielt sie sich alle Chancen auf eine der drei begehrten Kristallkugeln offen – und bewies einmal mehr, dass sie in dieser Saison zur absoluten Weltspitze zählt.
Foto: © FIL/Kristen
Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam
Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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Doppelpodest im Gesamtweltcup für Österreichs Herren-Doppelsitzer
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