Rodelverein

Swarovski-Halltal-Absam

seit 1904

Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam

Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
 


News

Dorothea Schwarz und Nico Gleirscher für Cortina d‘Ampezzo

Doro und Nico – unsere beiden Olympioniken vom RV Swarovski-Halltal-Absam – sind nun auch offiziell und sichtbar Teil der XXV. Olympischen Winterspiele. Vom 6. bis 22. Februar schlagen sie ihre sportlichen Kapitel in Cortina d’Ampezzo und Mailand auf. Wir gratulieren von Herzen zur Qualifikation und wünschen beiden viel Erfolg, starke Nerven und unvergessliche Momente auf der größten Bühne des Wintersports.

In Absam lebt eine Familie, die seit vielen Jahren ganz im Zeichen des Rodelsports steht. Das Herz dieser Familie schlägt im Eiskanal. Familienoberhaupt Werner, selbst Sportfunktionär im Tiroler Rodelverband, ist Vater einer außergewöhnlich talentierten jungen Athletin: Dorothea Schwarz. Bereits im vergangenen Sommer wurde ihr – trotz ihres jungen Alters – eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 zugetraut. Kein Wunder, denn schon im Jahr davor konnte sie sowohl im Doppel als auch im Einzel ihr enormes Potenzial eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Als man den stolzen Vater damals auf die Olympia-Chancen seiner Tochter ansprach, reagierte er bescheiden – mit einem Lächeln. Doch dieses Lächeln begann sich im Dezember zu verändern. Doros Sieg im Nationencup in Winterberg und ihr anschließender Podestplatz im Weltcup machten aus leisem Optimismus echte Hoffnung. Plötzlich wurde gerechnet, analysiert, gehofft. Qualinormen rückten näher, Träume wurden greifbarer. Und doch blieb Werner sich treu. Mit seiner gewohnt zurückhaltenden Art sagte er nur: „Ich glaube es erst, wenn sie die Startnummer überreicht bekommen hat.“

Heute ist aus dem vorsichtigen Zweifel Gewissheit geworden. Dorothea Schwarz ist seit über einer Woche offiziell für Olympia nominiert, wurde in Wien eingekleidet und steht mit gerade einmal 21 Jahren am Beginn ihres ganz persönlichen Olympiaabenteuers. Wir haben Papa Werner nicht noch einmal gefragt, ob er nun wirklich erst mit der Startnummer daran glaubt. Das ist auch nicht nötig. Denn wir wissen: Am Montag, den 9. Februar, sitzt er mit uns im Rodelbus nach Cortina – bereit, seiner Tochter vor Ort die Daumen zu drücken, mit klopfendem Herzen, Stolz in den Augen und ganz sicher mit einem anderen Lächeln im Gesicht.

Anders, aber nicht weniger beeindruckend, ist die Geschichte unseres zweiten Olympiateilnehmers Nico Gleirscher. Rodeln ist bei den Gleirschers weit mehr als nur ein Sport – es ist gelebte Familientradition. Olympia ist hier nicht nur ein Traum, sondern beinahe ein Vermächtnis. Auch in dieser Familie steht ein stolzer Vater an der Seite seines Sohnes – Gerhard Gleirscher, selbst einst leidenschaftlicher Rodler. In den 1990er-Jahren war er international aktiv und gehörte von 1990 bis 2000 dem internationalen Rennrodelzirkus an. Dreimal erfüllte er sich den olympischen Traum: 1992 in Albertville, 1994 in Lillehammer und 1998 in Nagano, jeweils mit einem starken siebten Platz.

Seine Söhne haben diese Tradition eindrucksvoll weitergeführt. David Gleirscher krönte sich bei den Olympischen Winterspielen 2018 sogar zum Olympiasieger im Einsitzer. Nico, der Jüngere der beiden, schrammte im vergangenen Jahr nur hauchdünn am Gewinn des Gesamtweltcups vorbei, fährt aktuell in der absoluten Weltspitze mit und reist mit besten Medaillenchancen zu den Olympischen Spielen nach Cortina.

Zwei unterschiedliche Biografien, zwei ganz eigene Wege – und doch verbunden durch dieselbe große Faszination: Olympia. Eine Faszination, die uns alle berührt, die uns zwei spannende Wochen voller Emotionen erwarten lässt und die uns auch ein wenig stolz macht. Denn zwei Athleten unseres kleinen Rodelvereins stehen auf dieser weltweiten sportlichen Bühne – und ganz besonders diese junge Absamerin, die die große olympische Tradition unseres Dorfes mit ihren jungen Jahren fortführt.

Wir wünschen von Herzen viel Glück und viel Erfolg!

Foto: © Privat


Mitglied werden:

Wenn Sie Mitglied im Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam werden wollen, füllen Sie bitte beigelegten Antrag aus und senden Sie ihn entweder per E-Mail an obmann@rodelverein-absam.at oder an schriftfuehrer@rodelverein-absam.at oder per Post an

 

Robert A. Thiem

Max-Weiler-Weg 5

6067 Absam

 

Der Mitgliedsbeitrag beträgt € 10 pro Jahr und Person und sollte auf das Konto bei der

Raiffeisenbank Absam: Kontonummer AT05 3620 0000 0011 7606 eingezahlt werden.

 

Für Fragen steht Ihnen Schriftführer Robert A. Thiem, Tel.: +43 699 1729 7314 gerne zur Verfügung.