Die österreichischen Rodler sind mit gemischten Ergebnissen in den Medaillenkampf gestartet. Jonas Müller überzeugte mit zwei konstant starken Läufen und liegt zur Halbzeit auf Rang zwei hinter dem überragenden Max Langenhahn, der mit zwei Bahnrekorden die Konkurrenz klar anführt. Nico Gleirscher und Wolfgang Kindl liegen hingegen mit jeweils mehr als einer halben Sekunde Rückstand bereits deutlich zurück und belegen aktuell die Plätze sechs und sieben.
Bei den Damen verliefen am Nachmittag die Trainingsläufe drei und vier eher durchwachsen. Nach insgesamt vier Trainingsläufen ist Hannah Prock (Platzierungen: 4 – 7 – 3 – 15) die schnellste Österreicherin und nach aktuellem Stand wohl die einzige österreichische Athletin mit realistischen Chancen auf einen Podestplatz. Für Lisa Schulte verliefen die jüngsten Trainings mit den Rängen 6 – 10 – 9 – 7 enttäuschend. Ihre Hoffnung: Olympia hat seine eigenen Gesetze. Unsere 21-jährige Dorothea Schwarz sammelt bei ihrer Olympiapremiere in erster Linie wertvolle Erfahrung. Am Sonntag stehen ab 08.00 Uhr mit den Trainingsläufen fünf und sechs die letzten offiziellen Trainingseinheiten der Damen auf dem Programm, bevor es am Montagabend um 17.00 Uhr um Medaillen geht.
Herren, 1. Lauf: Bahnrekord zum Auftakt – Jonas Müller bleibt in Schlagdistanz
Jonas Müller untermauerte im ersten Durchgang mit einem herausragenden Lauf erneut seinen Medaillenanspruch und erzielte die zweitbeste Zeit. Nur Max Langenhahn war schneller und setzte gleich zum Auftakt mit einem Bahnrekord ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um die olympischen Medaillen. Wolfgang Kindl, in den Trainings noch das Muster an Konstanz, erwischte keinen guten Start: Eine frühe Bande gleich nach dem Start kostete wertvolle Zeit, am Ende stand Rang sieben mit fast einer halben Sekunde Rückstand. Nico Gleirscher zeigte zwar einen soliden Lauf, fand aber – wie schon im Training – nicht den letzten Speed für die Spitzenpositionen. Für eine Überraschung sorgte Felix Loch, der mit der nur neuntbesten Zeit hinter den Erwartungen blieb.
Herren, 2. Lauf: Max Langenhahn erneut mit Bahnrekord nicht zu stoppen
Auch im zweiten Lauf des Herren-Einsitzers war Max Langenhahn nicht zu schlagen und stellte einen weiteren Bahnrekord auf. Jonas Müller lieferte erneut stark ab, konnte den deutschen Topfavoriten jedoch nicht knacken und geht mit lediglich 0,16 Sekunden Rückstand in die finalen Läufe drei und vier am zweiten Wettkampftag.
Für Nico Gleirscher und Wolfgang Kindl verlief auch der zweite Durchgang nicht nach Wunsch. Gleirscher liegt auf Zwischenrang sechs mit 0,561 Sekunden Rückstand auf das Podest, Kindl folgt auf Rang sieben mit 0,582 Sekunden – die Medaillenchancen sind damit nur noch theoretischer Natur. Noch enttäuschender verlief der Wettkampf für Felix Loch: Der Deutsche fand kaum Speed und liegt mit über neun Zehntelsekunden Rückstand auf Langenhahn nur auf Zwischenrang acht.
Foto: © FIL/Kristens
Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam
Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
News
Durchwachsener Start unsrer Rodler in den Medaillenkampf
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