In einem spannenden Rennen in St. Moritz sicherten sich Steu/Kindl den Sieg in der Doppel-Konkurrenz und setzten ihre beeindruckende Saison fort. Egle/Kipp krönten sich zum zweiten Mal in Folge zum Gesamtweltcup-Sieger und bestätigten damit ihre Dominanz in der Saison. In der Damen-Einzeldisziplin erkämpfte sich Dorothea Schwarz ein weiteres Top-5-Ergebnis und war damit beste Österreicherin. Ein bitterer Moment für Müller/Frauscher: Nach einem Missgeschick bei der Gewichtskontrolle wurden sie leider disqualifiziert.
Der Weltcup in St. Moritz ist fast immer ein unberechenbares Abenteuer – und auch diesmal bestätigte sich, dass auf der Natur-Eisbahn im Engadin eigene Gesetze gelten. In keinem anderen Weltcup-Rennen ist es so schwer, Prognosen zu treffen, und die berühmte Strecke sorgt immer wieder für Überraschungen. Selbst erfahrene Rodler mussten feststellen, wie schnell es passieren kann, sich hinter den Spitzenplätzen einreihen zu müssen. Die schwierigen Bedingungen machten das Rennen zu einem echten Nervenkitzel für alle Beteiligten. Auch dieses Jahr können besonders unsere Damen ein Lied davon singen.
Sieg für Steu/Kindl – Disqulifikation für Müller/Frauscher
Die einen jubeln, der anderen müssen schlucken: Nach ihrer Silbermedaille in Cortina haben Steu/Kindl ihre starke Form in den Weltcup mitgenommen und sich mit einem überzeugenden Sieg in St. Moritz belohnt. Für Müller/Frauscher hingegen verlief der Tag alles andere als erfreulich. Nach einem herausragenden ersten Lauf, in dem sie die drittschnellste Zeit hinter Gatt/Schöpf und Steu/Kindl fuhren, wurden sie wegen eines Gewichtsproblems disqualifiziert. Armin Frauscher erklärte das Missgeschick so: „Das Gesamtgewicht war in Ordnung, aber die Rodel mit Rennkleidung – Anzug, Helm, Tatzler und Schuhe – war zu schwer.“ Für Steu/Kindl reicht im Gesamtweltcup ein vierter Platz im letzten Rennen in Altenberg, Gatt/Schöpf bräuchten sogar nur einen fünften Platz, um sich am Ende auf dem Gesamtweltcup-Podest zu platzieren.
Egle/Kipp sichern sich vorzeitig den Gesamtweltcup 2025/2026
Mit einem gehörigen Schuss Glück und einem großartigen Comeback im zweiten Lauf sicherten sich Egle/Kipp nach einem misslungenen Auftakt den Gesamtweltcup. Auf der für sie ungeliebten Strecke in St. Moritz genügten ihnen ein fünfter Platz und die Laufbestzeit im zweiten Durchgang, um den Gesamtsieg klarzumachen. Die deutschen Rivalinnen Eitberger/Matschina, die als ihre größten Konkurrentinnen galten, leisteten sich zu viele Fehler. Schade für Egle/Kipp: Der fünfte Platz beendete ihre beeindruckende 15-Rennen-Podiumsserie – ein Rückschlag, den Selina und Lara aber sicher schnell wegstecken werden.
Dorothea Schwarz landet als beste Österreicherin auf Rang 5 in St. Moritz
Mit zwei starken Läufen sicherte sich Dorothea Schwarz den 5. Platz in der Damen-Konkurrenz von St. Moritz – das beste Ergebnis einer Österreicherin und ist mit dieser Leistung endgültig in der Weltspitze angekommen. Nach dem dritten Platz im Zwischenklassement blieb sie zwar knapp hinter dem Podium, doch die jüngste Rodlerin im Starterfeld zeigte eine beeindruckende Leistung. „Ein super Ergebnis, mit dem sie sehr zufrieden sein kann“, lobte Doppel-Olympiasieger Andreas Linger in der ORF Sport Plus-Berichterstattung. Es war ihr zweiter Start in St. Moritz, nachdem sie vor drei Jahren gemeinsam mit ihrer Partnerin Lisa Zimmermann einen Doppelstart absolviert hatte.
Für Lisa Schulte lief es hingegen nicht wie erhofft. Zu viele Fehler in beiden Läufen, vor allem bei der Ausfahrt aus dem „Horse Shoe“, kosteten wertvolle Zeit. Am Ende belegte sie nur den 11. Platz. Mit diesem Ergebnis hat sie wohl auch ihre Chancen auf den Gesamtweltcup-Sieg verspielt, da sie vor dem letzten Rennen in Altenberg 51 Punkte hinter der neuen Gesamtführenden Julia Taubitz liegt.
Stimmen:
Selina Egle: Die Bahn liegt uns nicht wirklich, wir haben uns im Training schwergetan, sind heute sehr schlecht ins Rennen gestartet, haben es aber dann mit der Bestzeit im zweiten Lauf geschafft, die richtige Antwort zu finden. Den Gesamtweltcup vorzeitig und zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen ist einfach großartig. Wir haben die gesamte Saison konstant abgeliefert, das bestätigt unseren Weg und macht uns sehr stolz.
Thomas Steu: Natürlich sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben den zweiten Lauf nicht gut erwischt, waren fast überrascht, dass wir in Führung gegangen sind und können uns glücklich schätzen mit der Leistung gewonnen zu haben. Für Juri und Riccardo tut es mir brutal leid, sie waren extrem gut unterwegs und hätten sich den Sieg genauso verdient.
ERGEBNISSE:
Doppelsitzer Damen:
1. Andrea Vötter/Marion Oberhofer ITA 1:48.506
2. Elisa-Marie Storch/Pauline Patz GER +0.595
3. Anda Upite/Madara Pavlova LET +0.605
5. Selina Egle/Lara Kipp AUT +1.002
Doppelsitzer Herren:
1. Thomas Steu/Wolfgang Kindl AUT 1:46.693
2. Ivan Nagler/Fabian Malleier ITA +0.004
3. Tobias Wendl/Tobias Arlt GER +0.114
4. Juri Gatt/Riccardo Schöpf AUT +0.331
DSQ Yannick Müller/Armin Frauscher AUT
Damen:
1. Julia Taubitz GER 1:48.144
1. Merle Fraebel GER +0.121
3. Verena Hofer ITA +0.225
5. Dorothea Schwarz AUT +0.290
11. Lisa Schulte AUT +1.155
Foto: © FIL/Michael Kristen
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Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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