Dorothea Schwarz konnte bei ihrer Olympiapremiere in Cortina d’Ampezzo eine beeindruckende Leistung zeigen. Ihr Wettkampf begann mit einem soliden ersten Lauf, der nur durch einen groben Fehler – der sie fast eine halbe Sekunde kostete – getrübt wurde. In den darauffolgenden Läufen 2 bis 4 verbesserte sie kontinuierlich ihre Zeiten und erreichte einen beachtlichen 11. Platz im Endergebnis. Mit diesem Top-11-Ergebnis hat sie als einzige Starterin des Österreichischen Rodelverbands die in sie gesetzten Erwartungen weit übertroffen.
Man darf doch ein wenig träumen: Hätte Dorothea ihren ersten Lauf ohne den gravierenden Fehler beendet, wäre ein Platz unter den Top 10 durchaus realistisch gewesen. In den letzten drei Läufen war sie schneller als ihre Teamkollegin Hannah Prock, im finalen Lauf übertraf sie sogar die Zeit von Lisa Schulte. Bereits die Olympia-Qualifikation zu erreichen, war ein großer Erfolg – um dann in Cortina so stark zu performen, ist wirklich bemerkenswert. Das verdient höchsten Respekt!
„Wir freuen uns sehr über die Leistung von Dorothea und gratulieren ihr herzlich“, sagt Obmann Hubert Würtenberger. „In Cortina ist sie wirklich über sich hinausgewachsen und hat mit dem 11. Platz das beste Damen-Olympiaergebnis in der Geschichte unseres Vereins seit 46 Jahren erzielt. Bisher war Angelika Schafferer, unsere beste Olympionikin. Sie belegte in Innsbruck 1976 Platz 8 und in Lake Placid 1980 Platz 7. Doch Dorothea ist erst 21 Jahre alt...“
Für ihre Teamkolleginnen Lisa Schulte und Hannah Prock lief das Olympiarennen leider nicht nach Wunsch. Lisa Schulte, die im Gesamtweltcup führend war und am zweiten Wettkampftag noch auf das Podest gehofft hatte, konnte mit den Plätzen 9 und 12 in den Rennen drei und vier nicht entscheidend nachlegen. Sie landete schließlich auf Rang 7. Auch Hannah Prock konnte an ihre starken Trainingsleistungen nicht anknüpfen und erreichte im dritten Olympiaeinsatz nur den 10. Platz.
Stimmen:
Lisa Schulte: Es war die Laufqualität nicht ganz so wie ich es mit gewünscht habe, auch der Speed in der Bahn hat gefehlt. Wir haben als Team alles gegeben, gemeinsam mit den Trainern alles probiert, aber es hat einfach nicht sein soll.“
Hannah Prock: Ich habe mir nach der guten Saison und der starken Trainingsleistungen schon Hoffnungen auf eine Medaille gemacht, leider habe ich im Rennen nicht so abliefern können, wie ich es mir gewünscht habe, dann schaut eben nur der zehnte Platz heraus. Ich muss das jetzt analysieren und dann abhaken, die Saison ist noch nicht vorbei. Wir haben noch die Weltcups in St. Moritz und Altenberg auf dem Programm, da heißt es noch einmal voll angreifen.
Dorothea Schwarz: Ich bin sehr froh, dass ich da Dabeisein und das alles live miterleben durfte. Ich habe leider den ersten Lauf nicht getroffen, mich dann aber steigern können. Mit dem Endergebnis bin ich zufrieden.
ENDERGEBNIS:
1. Julia Taubitz GER 3:31.625 52.638 (2) I 52.550 (1) I 52.730 (1) I 52.707 (1)
2. Elina Bota LAT +0.918 52.878 (5) I 52.805 (3) I 52.939 (4) I 52.921 (6)
3. Ashley Farquharson USA +0.957 52.862 (4) I 52.934 (7) I 52.877 (3) I 52.909 (4)
7. Lisa Schulte AUT +1.437 52.945 (8) I 52.921 (6) I 53.070 (9) I 53.126 (12)
10. Hannah Prock AUT +2.138 53.230 (12) I 53.230 (14) I 53.271 (12) I 53.131 (13)
11. Dorothea Schwarz AUT +2.205 53.595 (16) I 53.052 (11) I 53.080 (10) I 53.103 (11)
Foto: © FIL/Kristen
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Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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Erfolgreiche Olympia-Premiere für Dorothea Schwarz
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