Rodel-Weltcup, die Vierte: Nach den Stationen in Winterberg sowie den beiden Übersee-Rennen in Park City und Lake Placid macht der Rodel-Weltcup nun Halt in Sigulda. Die Formkurve unserer Rodler zeigt dabei klar weiter nach oben – erste vielversprechende Meldungen unterstreichen die positive Entwicklung und lassen auf starke Leistungen hoffen.
Wie im Vorjahr gastiert der 4. Rodel-Weltcup von 2. bis 4. Januar 2026 auf der traditionsreichen Bob- und Rodelbahn in Sigulda (LAT) am Fuße des Gauja-Flusses. Neben den Einzel- und Doppelsitzer-Rennen steht mit der dritten von insgesamt sechs Team-Staffeln ein weiterer Höhepunkt des Team-Staffel-Weltcups auf dem Programm. Mit 114 gemeldeten Schlitten aus 22 Nationen verspricht der Weltcup in Sigulda hochklassigen internationalen Spitzensport. Die Bahn gilt seit jeher für das ÖRV-Team als emotionaler Schauplatz großer Dramen – von folgenschweren Stürzen und Disqualifikationen bis hin zu knappen Niederlagen. Gleichzeitig ist sie aber auch Bühne für sportliche Sternstunden und historische Erfolge. So schrieb Nico Gleirscher hier im Vorjahr Geschichte und feierte den ersten österreichischen Einsitzer-Weltcupsieg in Sigulda seit 2002. Auch bei den Herren-Doppelsitzern gab es Grund zum Jubel: Yannick Müller und Armin Frauscher rodelten mit Rang drei souverän auf das Weltcuppodest und unterstrichen eindrucksvoll die österreichische Stärke auf dieser anspruchsvollen Bahn.
Es bleibt spannend, ob sich unsere Rodler erneut den traditionellen Zweikampf mit Deutschland liefern können – zumal die Weltspitze in allen Disziplinen noch enger zusammengerückt ist. Besonders die italienischen und amerikanischen Teams haben bei den beiden Übersee-Weltcups eindrucksvoll ihre Stärke unter Beweis gestellt, während die Letten im vergangenen Jahr auf ihrer Heimbahn in Sigulda mit regelrechten lettischen Festspielen für Aufsehen sorgten.
Die Signale aus den Trainingseinheiten der Halltaler Rodler stimmen durchwegs optimistisch. So zeigt sich Armin Frauscher mit den bisherigen Ergebnissen sehr zufrieden: Gemeinsam mit seinem Partner Yannick Müller konnte er bereits mehrere starke und konstante Läufe zeigen. „Mit Sigulda kommen wir sehr gut zurecht – die Bahn zählt zu unseren Favoriten. Mit ihren schnellen Übergängen und engen Radien ist sie technisch extrem anspruchsvoll“, erklärt Frauscher. „Jetzt gilt es nur noch, das letzte Feintuning an der Rodel vorzunehmen, dann sind wir bestens vorbereitet und freuen uns auf das Rennen.“
Auch David Gleirscher kommt mit der anspruchsvollen Bahn in Sigulda, die zu seinen Lieblingsbahnen zählt, gut zurecht. Bereits im Training zeigte er starke Läufe und unterstrich seine positive Form: „Der technische Anspruch hier ist extrem hoch, die Schlüsselstellen müssen perfekt passen. Aktuell ist es mit minus acht Grad noch sehr kalt, zum Wochenende sollen die Bedingungen aber angenehmer werden. Darauf müssen wir das Material optimal abstimmen – dann gilt es, im Rennen saubere, kontrollierte Läufe abzuliefern.“
Bei Nico Gleirscher läuft ebenfalls alles nach Plan. Er präsentierte sich im Training schnell und konstant und geht entsprechend selbstbewusst ins Rennwochenende: „Sigulda ist wohl die schwierigste Bahn im Weltcup – genau das macht für mich den Reiz aus. Hier muss jeder Lauf zu hundert Prozent passen, sonst wird man sofort bestraft. Der Speed stimmt, deshalb bin ich sehr zufrieden.“
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fand auch Dorothea Schwarz immer besser in ihren Rhythmus. Die Halltalerin steigerte sich von Lauf zu Lauf und blickt optimistisch nach vorne: „Jetzt passt es immer besser. Zu Beginn war ich mit meinen Läufen noch nicht ganz happy, aber mittlerweile fühlt es sich richtig gut an. Ich mag die Bahn sehr, weil man die Rodel aktiv fahren muss. Ich freue mich auf das Wochenende.“
Zeitplan 4. Rodel-Weltcup, Sigulda (LAT):
Lokale Startzeit (CET/MEZ)
Samstag, 03. Januar 2026
09:30 Uhr (08:30 Uhr) Damen Einzel, 1. Lauf
11:05 Uhr (10:05 Uhr) Herren Einzel, 1. Lauf
12:25 Uhr (11:25 Uhr) Damen Doppel, 1. Lauf
13:00 Uhr (12:00 Uhr) Herren Doppel, 1. Lauf
14:10 Uhr (13:10 Uhr) Damen Doppel, 2. Lauf
14:15 Uhr (13:45 Uhr) Herren Doppel, 2. Lauf
Sonntag, 04. Januar 2026
11:15 Uhr (10:15 Uhr) Damen Einzel, 2. Lauf
12:25 Uhr (11:25 Uhr) Herren Einzel, 2. Lauf
14:15 Uhr (13:15 Uhr) Team-Staffel
Foto: © FIL/Kristen
Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam
Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
News
- Neujahrsgrüße an unsere Mitglieder, Rodelfreunde und Besucher unserer Homepage und Jahresrückblick
- Starker Trainingsabschluss für Nico und Armin in Sigulda
Erste positive Signale aus Sigulda von unseren Halltalern
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