Mit seinem dritten Platz in St. Moritz beendete Jonas Müller die Weltcupsaison 2025/2026. Nach seinem Startverzicht im letzten Weltcuprennen in Altenberg kann er dennoch auf eine starke Bilanz von drei Weltcupsiegen und sieben Podestplätzen zurückblicken.
23 Herren kämpften um den Sieg im vorletzten Weltcup-Rennen in St. Moritz. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen wurde der Herren-Wettbewerb auf die frühen Morgenstunden vorverlegt, um faire Bedingungen für alle Athleten zu gewährleisten. Doch für David Gleirscher war dies leider nicht ausreichend: Nach einem durchwachsenen ersten Lauf und einem soliden zweiten Lauf wurde er aufgrund von Materialversagen disqualifiziert. Dies war die zweite Disqualifikation für das ÖRV-Team an diesem Wochenende, nachdem bereits Yannick Müller und Armin Frauscher am Vortag betroffen waren.
Jonas Müller glänzt im ersten Lauf – Platz 1
Jonas Müller legte im ersten Lauf eine beeindruckende Leistung hin: Mit einer sensationellen Startzeit fuhr er den Bahnrekord und sicherte sich mit einer exzellenten Fahrt den 1. Platz. Den Vorsprung konnte er gegen die beiden Deutschen Max Langenhan (+0,008) und Felix Loch (+0,203) verteidigen. Für Wolfi Kindl und die Gleirscher-Brüder lief es weniger optimal: Kindl machte nach einer starken Leistung im Training einige kleine Fehler im ersten Lauf. Auch David Gleirscher hatte Schwierigkeiten mit zu vielen Drifts, während sein Bruder Nico in der Shamrock-Kurve zwei entscheidende Banden touchierte und seine Laufzeit stark beeinträchtigte.
Jonas auf Platz 3, Wolfi auf 4 und Nico auf 8
Im zweiten Lauf konnte Jonas Müller leider nicht an seine Top-Leistung anknüpfen und musste nach der Telefon-Corner einen beinahe Sturz riskieren. Trotz der kleineren Probleme sicherte er sich mit der 8-besten Laufzeit den 3. Platz, hinter Max Langenhan und Felix Loch. Bei den Gleirscher-Brüdern lief der zweite Lauf jedoch besser: Nico verbesserte sich von Rang 14 auf Platz 8. Für David nützte die verbesserte Laufzeit aufgrund seiner Disqualifikation jedoch nichts. Wolfi Kindl konnte seinen 4. Platz aus dem ersten Lauf erfolgreich verteidigen.
Stimmen:
Jonas Müller: Es ist sehr schwierig hier zweimal voll zu treffen, es haben fast alle Probleme gehabt so gesehen bin ich mit dem dritten Rang nicht unzufrieden. Wie bereits im Vorjahr werde ich Altenberg auch diesmal auslassen. Mir ist das Verletzungsrisiko auf dieser Bahn einfach zu groß, die Entscheidung kommt nicht spontan, sondern stand schon seit längerem fest.
ERGEBNISSE:
Doppelsitzer Damen:
1. Andrea Vötter/Marion Oberhofer ITA 1:48.506
2. Elisa-Marie Storch/Pauline Patz GER +0.595
3. Anda Upite/Madara Pavlova LET +0.605
5. Selina Egle/Lara Kipp AUT +1.002
Doppelsitzer Herren:
1. Thomas Steu/Wolfgang Kindl AUT 1:46.693
2. Ivan Nagler/Fabian Malleier ITA +0.004
3. Tobias Wendl/Tobias Arlt GER +0.114
4. Juri Gatt/Riccardo Schöpf AUT +0.331
DSQ Yannick Müller/Armin Frauscher AUT
Damen:
1. Julia Taubitz GER 1:48.144
1. Merle Fraebel GER +0.121
3. Verena Hofer GER +0.225
5. Dorothea Schwarz AUT +0.290
11. Lisa Schulte AUT +1.155
Herren:
1. Max Langenhan GER 2:12.402
2. Felix Loch GER +0.347
3. Jonas Müller AUT +0.758
4. Wolfgang Kindl AUT +1.248
8. Nico Gleirscher AUT +2.034
DSQ David Gleirscher AUT
Foto: © FIL/Michael Kristen
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Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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Letztes Saison-Podest für Jonas Müller in St. Moritz
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