Knapp über 20 motivierte Vereinsmitglieder ließen sich am vergangenen Samstag die Chance nicht entgehen, am Glungezer bei bestem Wetter die Wintersaison 2025/2026 standesgemäß auf der Rodel ausklingen zu lassen. Mit am Start: unsere Olympiateilnehmerin Dorothea Schwarz, die eindrucksvoll bewies, dass sie nicht nur auf Eis eine Klasse für sich ist. Am Sonntag fand dann in geselliger Runde unser traditionelles Abkasen auf unserer Rodelhütte statt, um die Hüttensaison zu verabschieden.
Für Dorothea Schwarz war es ihre zweite Teilnahme am Jahres-Saisonabschluss unseres Rodelvereins am Glungezer. Und wieder hieß es: Statt Hightech-Schlitten zurück zu den Wurzeln – Holzrodel statt Eiskanal. Ergebnis? Souverän, stilvoll und mit einem Lächeln im Ziel. „Drei Fahrten – und gleich die erste war ein Traum“, resümierte sie entspannt. Auch unser Nachwuchs – darunter Katharina Engl, Leon Guggenberger, Andreas Larcher und Elias Mungenast – ließen auf der Naturbahn durchblicken, dass sie als Alpinrodler eine ziemlich gute Figur machen würden. Die perfekt präparierte, 3,7 km lange Strecke von der Bergstation Tulfein bis zur Mittelstation Halsmater wurde dabei ausgiebig getestet – mehrmals, versteht sich. Auch Elias zeigte sich begeistert und brachte es auf den Punkt: „Anders als im Eiskanal – aber mindestens genauso lässig.“
Zwischen Bestzeit und „Netzfang“
Dass Rodeln alle Generationen verbindet, bewiesen auch unsere Routiniers. Während einige scheinbar nicht genug bekommen konnten und die Strecke wie im Training mehrfach absolvierten, setzte ein besonders engagierter Senior-Rodler ein echtes Highlight: In der dritten Kehre entschied er sich für eine alternative Linienwahl – direkt ins Fangnetz. Glück im Unglück: Die Bergung erfolgte professionell durch seine nachfolgende Ehefrau. Die anschließende taktische Entscheidung fiel ebenso klar wie vernünftig aus: Rennbetrieb einstellen, Einkehrmodus aktivieren, Teamkollegen auf der Halsmater Gesellschaft leisten – auch das gehörte zur perfekten Saisonstrategie.
„Langsam, aber sicher entwickelt sich unser Saisonabschied am Glungezer zu einer liebgewonnenen Tradition“, freut sich Obmann Hubert Würtenberger über den gelungenen Ausklang der Rodelsaison. „Ganz besonders freut es mich, dass beinahe die Hälfte unserer ambitionierten Jungrodler mit dabei war. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle vor allem den Eltern – dafür, dass sie ihre Kinder in ihrer Begeisterung für den Rodelsport so tatkräftig unterstützen. Nur gemeinsam mit ihnen und ihren Kindern können wir die Faszination des Rodelns lebendig halten.“
Abkasen auf der Rodelhütte
Nach dem sportlichen Teil am Samstag am Glungezer wurde es am Sonntag traditionell gemütlich: Sonja und Robert luden zum Saison-Abkasen auf die Rodelhütte am Runstboden – und der harte Kern ließ sich nicht lange bitten. Bei einem letzten Bier, angeregten Gesprächen und einer guten Portion Stammtisch-Atmosphäre wurde noch einmal alles besprochen, was in der Gemeinde wichtig ist … und manchmal sogar auch das Sportliche.
Kulinarisch verwöhnte uns Sonja mit Eiern und Schweinefleischkroutons aus der legendären Gemeinschaftspfanne – ein Gericht, wie viele andere auch, das längst genauso zur Tradition gehört wie das Zusammensitzen selbst. Wanderer und Radlfahrer hielten sich dabei wie immer die Waage, und für alle stand fest: Wenn am 03. Mai die Rodelhütte in die Sommersaison startet (dann übrigens jeden Sonntag geöffnet), wollen sie alle wieder da sein – in unserem ganz persönlichen „Wohnzimmer“ des Rodelvereins.
18 Fotos vom Glungezer
Alle Fotos: © RV/Robert Thiem
Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam
Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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Rodel-Wintersaison unseres Vereins sagt am Halsmater Servus
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