Der Weltcup macht dieses Wochenende Station in St. Moritz – traditionsreich, olympisch geprägt und heuer mit ganz besonderem Charakter. Es ist der erste Weltcup nach den Spielen, das Starterfeld ist reduziert, erste Vorentscheidungen um die begehrten Kristallkugeln sind praktisch gefallen – und der Engadiner Frühling mischt ebenfalls mit. Steigende Temperaturen zwangen die Organisatoren, den Zeitplan anzupassen: Die Rennläufe werden in die kühleren Vormittagsstunden vorgezogen.
Das Teilnhemerfeld für die letzten beiden Weltcup-Rennen hat sich ziemlich ausgedünnt. Neben Kanada, China, Japan und Georgien, treten auch die Teams aus Korea und den USA nicht mehr an. Auch einzelne Athleten sind schon in St. Moritz nicht mehr am Start. Vom ÖRV nicht mehr dabei sind Barbara Allmaier, die bereits nach Oberhof ihren Rücktritt von der Saison erklärte und Hannah Prock, die aufgrund einer Blinddarm-Operation nicht mehr antreten kann.
Viele Entscheidungen gefallen – oder doch nicht?
Ist die Saison entschieden oder spitzt sich alles noch einmal zu? Der Blick in die Disziplinen liefert unterschiedliche Antworten. Bei den Herren scheint die große Entscheidung gefallen zu sein. Felix Loch führt die Gesamtwertung hauchdünn vor Jonas Müller. Da Müller in Altenberg nicht an den Start gehen wird, ist Loch die Kristallkugel praktisch nicht mehr zu nehmen. Beide liegen zudem komfortabel vor der Konkurrenz: Über 100 Punkte trennen sie von Max Langenhan, sogar 232 Punkte von Nico Gleirscher auf Platz 3. Rein rechnerisch wäre noch Bewegung möglich – realistisch betrachtet sind die Podestplätze jedoch vergeben. Doch gerade Nico Gleirscher, der für den Rodelverein Halltal startet, wird sich sicherlich noch gerne an den Weltcup 2020/2021 in St Moritz erinnern, als er ganz oben auf dem Podest stand.
Noch deutlicher ist die Lage im Damen-Doppelsitzer: Selina Egle und Lara Kipp führen mit 132 Punkten Vorsprung. Um diese Führung in zwei Rennen noch zu verspielen, müsste schon Außergewöhnliches passieren. Auch dahinter scheint das Podium weitgehend verteilt – die beiden deutschen Duos haben ihre Positionen gefestigt.
Spannung pur: Damen und Herren-Doppelsitzer
Ganz anders die Situation im Herren-Doppelsitzer. Platz eins scheint für die beiden deutschen „Tobis“ reserviert. Doch dahinter ist Hochspannung garantiert: Vom zweiten bis zum sechsten Rang ist alles in Bewegung. Selbst Yannick Müller und Armin Frauscher rechnen sich als Sechste noch Chancen auf das Gesamtpodest aus – nur 87 Punkte trennen sie von den zweitplatzierten Gatt/Schöpf. Und wie sich ein Gesamtweltcup-Podium anfühlt, wissen Müller/Frauscher bereits.
Die größte Spannung verspricht das Damenfeld. Für die deutschen Athletinnen, die Österreicherinnen und Summer Britcher – als einzige US-Starterin in St. Moritz – ist noch alles möglich. Ob die aktuelle Reihenfolge Lisa Schulte, Julia Taubitz und Merle Fräbel bis zum Saisonende Bestand hat, entscheidet sich auf den letzten Metern. Fest steht: Lisa Schulte könnte als erste Österreicherin seit 1996/97 den Gesamtweltcup gewinnen – damals triumphierte Andrea Tagwerker. Und auch aus rot-weiß-roter Sicht spannend: Die Absamerin Dorothea Schwarz hat beste Chancen, ihre erste komplette Weltcup-Saison mit einem Top-10-Platz zu krönen.
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Herzlich willkommen beim Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam
Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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Weltcup in St. Moritz – der etwas andere Weltcup
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