Sieben Podestplätze, der erste Weltcupsieg für Hannah Prock und das Premierentop-3-Ergebnis von Dorothea Schwarz: Der Weltcupauftakt 2025/2026 im vergangenen Dezember in Winterberg hätte aus rot-weiß-roter Sicht kaum erfolgreicher verlaufen können. Nun folgt Winterberg II – und damit eine richtungsweisende Standortbestimmung auf dem Weg zu Olympia.
Nachdem Winterberg zum Saisonstart kurzfristig für Innsbruck-Igls eingesprungen war, geht es beim 5. Weltcup von 9. bis 11. Jänner 2026 im Sauerland bereits zum zweiten Mal um wertvolle Weltcuppunkte – und ganz nebenbei auch um entscheidende Tickets für die Olympischen Winterspiele in Mailand-Cortina 2026. Die Eis-Arena in Winterberg dürfte dabei vor allem unseren Damen in bester Erinnerung sein: Im vergangenen Dezember sorgten Hannah Prock und Dorothea Schwarz bei den Frauen sowie die Doppel Gatt/Schöpf und Müller/Frauscher bei den Herren für zwei Siege und zwei dritte Plätze. Eine Bilanz, die die Erwartungen hochschraubt – zumal der Druck im Kampf um die Olympiaqualifikation spürbar steigt.
In Winterberg geht es wieder im echten Weltcup-Modus zur Sache: Am Samstag stehen die Entscheidungen im Einsitzer an, am Sonntag folgen die Doppelbewerbe sowie die Team-Staffel. Bereits am Freitag kämpfen Lina Riedl und Anna Lerch im Damen-Doppel sowie David Gleirscher und Barbara Allmaier im Nationencup um das Ticket für den Weltcup. Mit Fabio Zauser und Noah Kallan, die als Zusatzstarter ebenfalls im Nationencup antreten, ist Team Austria mit insgesamt sechs Athleten im Nationencup vertreten – so stark und breit aufgestellt wie schon lange nicht mehr.
Nachdem in der Damen-Einzel-Disziplin beim Weltcup in Winterberg II wieder alle Nationen am Start sind und sich die Amerikanerin Summer Britcher in Topform präsentiert, wird es sowohl für Hannah Prock als auch für die Halltalerin Dorothea Schwarz alles andere als einfach, ihre Platzierungen vom ersten Weltcup in Winterberg zu verteidigen. Zumal auch Lisa Schulte auf dem Weg Richtung Olympia immer besser in Fahrt kommt und aktuell teamintern bereits knapp die Weltcup-Gesamtwertung vor Prock und Schwarz anführt.
Bei den ÖRV-Herren scheint die Rollenverteilung derzeit relativ klar. Jonas Müller (330 Punkte), der in dieser Weltcupsaison – mit Ausnahme von Lake Placid – stets auf dem Podest stand, führt die interne Rangliste deutlich an. Dahinter folgen Nico Gleirscher (212 Punkte), Wolfi Kindl (169 Punkte) und David Gleirscher (147 Punkte).
Das spannendste olympische Kräftemessen liefern sich aktuell die ÖRV-Doppelsitzer der Herren. Gatt/Schöpf liegen mit 244 Punkten hauchdünn in Führung, gefolgt von Müller/Frauscher (230 Punkte) sowie der teaminternen Nummer 1 Steu/Kindl (189 Punkte). Besonders Müller/Frauscher konnten in den letzten Rennen mit einer klaren Leistungssteigerung überzeugen und den Druck im internen Olympia-Rennen spürbar erhöhen.
Alles in allem ist es kaum verwunderlich, dass ÖRV-Cheftrainer Christian Eigentler den Rennen in Winterberg mit großer Zuversicht entgegensieht: „Das Training verlief so weit positiv. Wir hatten sechs Trainingsläufe, um uns die Bahn zu erarbeiten und das Material auf die Gegebenheiten einzustellen. Beim Saisonstart hatten wir in Winterberg zweistellige Plusgrade, jetzt ist es winterlich kalt, für Freitag und Samstag sind zudem Schneeschauer angesagt. Was die Materialabstimmung anbelangt müssen wir einmal mehr sehr flexibel sein. Unsere Zielsetzung bleibt unverändert, wir wollen unsere Qualitäten auch an diesem Wochenende ausspielen, weiter anschreiben und Selbstvertrauen tanken. Nach den Rennen in Winterberg herrscht über die Vergabe der internationalen Quotenplätze für die Olympischen Spiele endgültig Klarheit. Wir werden uns in Folge teamintern zusammensetzen und prüfen, ob wir dem ÖOC erste Vornominierungen vorschlagen können.“
Zeitplan 5. Rodel Weltcup, Winterberg (GER)
Samstag, 10. Januar 2026
11:50 Uhr Damen Einzel, 1. Lauf
13:10 Uhr Damen Einzel, 2. Lauf
14:25 Uhr Herren Einzel, 1. Lauf
15:50 Uhr Herren Einzel, 2. Lauf
Sonntag, 11. Januar 2026
09:00 Uhr Damen Doppel, 1. Lauf
09:50 Uhr Damen Doppel, 2. Lauf
11:00 Uhr Herren Doppel, 1. Lauf
12:15 Uhr Herren Doppel, 2. Lauf
13:50 Uhr Team -Staffel
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ORF - Zeiten
Foto: © FIL/Kristen
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Der Rodelsport in Absam blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Bereits die Salzbergarbeiter der Saline im Halltal nutzten ihre Rodel im Winter, um am Wochenende ins Tal zurückzukehren. Vor diesem historischen Hintergrund ist es wenig überraschend, dass der Rodelverein Swarovski-Halltal-Absam, gegründet 1904, mit über 600 Mitgliedern zu den traditionsreichsten und mitgliederstärksten Sportvereinen in Absam zählt. Der Verein unterhält eine eigene Naturrodelbahn und kann auf zahlreiche Medaillengewinne bei Olympischen Spielen, Landes-, Staats- und Weltmeisterschaften zurückblicken, was ihn zu einem der erfolgreichsten Wintersportvereine Tirols und Österreichs macht.
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Winterberg, die Zweite – Kein schlechtes Pflaster für unsere Rodler
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